Juli-Auswertung der KP (Türkei)

1. Bei dem Putschversuch vom 15. Juli kam es nicht zur Konfrontation von Zentren mit antagonistischen Weltanschauungen, sondern zwei sogar mehrerer Cliquen des Staates mit gleichem Klassenhintergrund und der Ideologie gerieten aneinander. Es ist eine Tatsache, dass diese Cliquen, die seit Jahren gemeinsam fungierten, nicht ganz voneinander zu trennen sind. Genauso ist es eine Tatsache, dass es nicht möglich ist, dass sie gar keine Informationen über die Pläne und Aktionen des Anderen haben konnten. Trotzdem ist der Versuch vom 15. Juli, nicht, wie von Vielen behauptet wird, ein persönlich von Erdogan geplantes blutiges Szenario, sondern ein reeller Putsch-Versuch. (weiterlesen)


Nach dem Putschversuch in der Türkei ruft die Kommunistische Partei (Türkei) das Volk auf, sich gegen alle Feinde des Volkes und der Menschheit zu organisieren und gegen die AKP zu vereinen:Die Befreiung liegt in unseren Händen.

Es gibt keine Alternative zum Volk

Noch kennen wir die Details des Putschversuchs in der Türkei, das in der Nacht vom 15. zum 16. Juli stattfand nicht.

 

Jedoch ist uns eins vollkommen klar, ein von außerhalb angetriebener Plan oder Versuch die AKP in ihrer Finsternis zu erlegen, um die Türkei dadurch in eine Friedensphase zu überführen, ist ohne das Volk oder die Arbeiterklasse und deren Kraft zum Scheitern verurteilt. Die Ereignisse aus dieser Nacht haben uns erneut mit der Realität konfrontiert: Entweder wird sich das Volk der Türkei organisieren und sich selbst von der AKP befreien oder die AKP-Türkei wird mit voller Geschwindigkeit immer mehr den reaktionistischen Machenschaften, den Repressalien ausgesetzt werden und Morde und Ausplünderung wird kein Ende kennen.

 

Es gibt keine Alternative für die einzige Macht, die die AKP erlegen kann und das ist das Volk.

 

Es ist gleich was in dieser Nacht passiert ist, die Verantwortlichen sind die AKP. Die notwendigen Gegebenheiten und Verhältnisse für diese Situation wurden selbstverständlich durch die AKP-Regierung und deren inländischen und ausländischen Unterstützer aus den Runden der Bosse geschaffen.

Jedoch hat dies nicht zu bedeuten, dass der Putschversuch den Charakter einer Vorführung hat, durch das Tayyip Erdoğan versucht seine Ziele schneller zu erreichen. Beispielsweise den Weg zu einem Präsidialsystems frei macht oder die nötigen Bedingungen für ein neues Grundgesetzt schafft.

 

Schon seit geraumer Zeit herrschen Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und unterschiedlichen Gruppierungen der Streitkräfte in der Türkei. Diese wurden nun in Form eines bewaffneten Zusammenstoßes ausgetragen. Der Streit ist echt, aber, dass eine dieser Parteien auf irgendeine Weise die Interessen des Volkes in der Türkei vertreten könnte, ist einfach nur Falsch.

 

Daher ist es falsch im Kampf gegen die AKP-Regierung die Lösung in einem Militärputsch zu sehen. Es ist auch genauso falsch – unabhängig davon wie es begründet und mit welchem Diskurs es getan wird – die AKP-Regierung in Schutz zu nehmen, um gegen den Putsch zu sein.

 

Das aller letzte was im Fall der Türkei getan werden sollte, um die Freiheit der Menschen und die Menschenrechte zu verteidigen, ist, die AKP-Regierung in Schutz zu nehmen. Denn genau diese Regierung hat abertausend Mal gezeigt, wie sehr sie jegliche Werte der menschlichen Würde ins Visier nimmt.

 

Erdoğan und die AKP wird versuchen –auch wenn das Ganze nicht von ihnen initiiert wurde– aus diesem Putschversuch und der entstandenen Gegebenheiten die eigene Legitimität zu stärken. Jeder einzelne unseres Volkes muss in den nächsten Tagen wachsam jeden Schritt der AKP verfolgen. Nur durch den verstärkten Kampf gegen die AKP und dessen dunkle Machenschaften kann verhindert werden, dass die Situation durch die AKP instrumentalisiert wird, um die eigene Regierung noch stärker zu machen und die inkonsequente AKP-Türkei in eine beständige Stabilität zu überführen. Dass alle Moscheen der Türkei die ganze Nacht durchgehend über die Lautsprecher, die ja eigentlich nur für das Gebet und ähnliches vorgesehen sind, Erdoğan und AKP propaganda betrieben wird, zeigt uns, wie dringend unsere Aufgabe ist...

 

Die Kommunistische Partei ruft das Volk auf, sich gegen alle Feinde des Volkes und der Menschheit zu organisieren und gegen die AKP zu vereinen.

 

Die Befreiung liegt in unseren eigenen Händen.

 

Kommunistische Partei (Türkei)

16.07.2016

Die Kommunistische Partei (Türkei) war auf dem Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei

Aufruf an die Linke in Deutschland:

Die Kehrseite der Medaille in Sachen Solidarität

Wir beobachten in der letzten Zeit die rasante Stärkung der Rechten mit Unterstützung von  Teilen des Kapitals; in der Bundesrepublik genauso wie in Europa.  Tatsächlich bietet manch Entwicklung in diesem Land reichlich Futter für die Demagogie des rechten Spektrums, von Neo-Nazis bis zur AfD. Die Sündenböcke für diese Kreise sind nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch alle werktätigen Ausländer, darunter die Türken. Unmittelbar hiermit wird auch eine Angst geschürt: die Islam-Phobie.

 

Zweifelsohne ist der Kampf gegen Rassismus, Nationalismus und die Solidarität mit den Unterdrückten, Erniedrigten und Verfremdeten in dieser Gesellschaft eine wichtige Aufgabe der Kommunisten, Sozialisten, all den Linken. Und sie versuchen diese Aufgabe mit vielfältigen, zahlreichen Aktivitäten zu realisieren. In diesem Rahmen kommt auch „die Glaubensfreiheit” gegen die Islam-Phobie zur Artikulation. Manche linke Kreise bekennen sich direkt solidarisch mit den Muslimen.

 

Nun, die Verteidigung der Glaubensfreiheit und die Solidarität mit Moscheen, Vereinen, Föderationen und anderen undurchsichtigen organisatorischen Formen der Muslime sind zwei Paar Schuhe. Wir fordern alle linke Parteien, Organisationen und Personen, diesem Unterschied ideologisch und politisch mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Wissen die Linken was und wem sie dienen?

Die Linke sollen eine Tatsache wissen: Ausnahmslos alle Moschee-Vereine und Föderationen sowie Solidaritätsorganisationen der Muslime, die seit mehreren Dekaden in der Bundesrepublik aktiv sind, wurden mittlerweile in Zentren der Reaktion umgewandelt. Sie fungieren in sehr engen Kontakt mit verschiedenen Institutionen des türkischen Staats, mit den politischen Parteien und in sich geschlossenen, zum großen Teil dunklen Sekten. Darüber hinaus stehen viele in organisatorischen Beziehungen zu diesen Kreisen. Auch die Moscheen, deren Imams direkt das „Amt für Glaubensangelegenheit“ als Beamten des Staates ernannt werden, und deshalb als „moderate Gotteshäuser“ Akzeptanz finden, sind nicht mehr das, was sie mal waren. Denn das sogenannte Amt wurde in den letzten Jahren ins Zentrum der Konterrevolution der AKP umgewandelt. Es dient dem Projekt, die Türkei in ein islamisch regiertes Emirat umzuwandeln. Es veröffentlicht gar Fetwas wie, dass es erlaubt sei, 7 jährige Mädchen zu heiraten.

Die Salafisten und andere Sekten, die mit Mörderbanden wie der IS sich solidarisieren und mitarbeiten, brauchen wir hier nicht einzeln aufzuzählen.

 

Keine von diesen Organisationen dürfen als harmlos,  deren Strukturen als   Andachtsräumlichkeiten oder Organisationen reinen Gewissens angesehen werden! Man muss ein scharfes Blick zu diesen Zentren werfen, in denen allerlei religiöser Fanatismus, Rassismus, Nationalismus propagiert und insbesondere die Jugendliche für diese  Zwecke organisiert werden.

 

Diese Zentren der Reaktion darf niemals im Rahmen der „Religionsfreiheit“ geschützt, gar unterstützt werden. Dies darf nicht die Aufgabe der Linken in Deutschland sein!

 

Die hinterlistige Methode zur Spaltung der Werktätigen  

Das Konzept der „multikulturellen Gesellschaft“, das als größtes Angriff des Liberalismus Anfang der 1980‘er Jahre über uns kam, welches die post-moderne Gesellschaft predigt, in der all die ethnischen-, nationalen-, kulturellen- und religiösen Unterschiede frei und gemeinsam leben sollen, vorsichtig unter die Lupe genommen werden! Nach diesem Konzept sollen die ethnischen Gruppen, religiöse Gemeinschaften sich frei entfalten, um ihren Glauben, Traditionen, Sitten mit unbekannten Grenzen frei zu praktizieren. Dies ist eine Falle des Neo-Liberalismus, um die Unterschiede der Werktätigen in der Gesellschaft zu unterstreichen, damit sie in sich eingeschlossene Minderheitsgruppen bilden und schließlich als verfeindete Gruppen gegeneinander stehen.

 

Die bürgerlichen Konzepte können wir für gescheitert erklären. Auf einer Seite die von reaktionären, rechten Ideologien inspirierte  „Leit-Kultur“, die eigentlich versuchte, die Migranten unter Druck zu setzen und auszugrenzen sowie auf der anderen Seite die multikulturelle Gesellschaftsvorschlag. Auch dieses Konzept, das von liberalen Kreisen mit der Sorge, „die Fremdarbeiter“ in das System zu integrieren, vorgeschlagen wurde, hat sich längst als „Splitter der Gesellschaft“ entpuppt. Jetzt ist es offensichtlich, dass das Konzept nicht meint, den Migranten als ein Mitglied der Gesellschaft zu akzeptieren, sondern ihn durch Anerkennung seiner „Andersartigkeit“ auszugrenzen.

 

Durch die kulturelle „Autonomie“ wurde der Einfluss des religiösen Fanatismus und Nationalismus unter den Jugendlichen in den ärmlichen Wohnvierteln der Städte legitimiert. Somit wurde die Ansiedlung von „Mini-Saudi Arabiens“ ermöglicht. Dort begegnen wir reichlich Lehrerinnen mit Kopftüchern; Eltern, die Schwimmkurse für ihre Töchter verbieten; Alkoholverbote im Ramadan-Monat; immer mehr Frauen mit Burkas; stets steigenden Gewalt an Frauen und schließlich Rekrutierungsstellen für islamistische Mörderbanden…

 

Linke darf „die Gewissensfreiheit“ nicht als Akzeptanz der Gesellschaft und des Staates für Organisationen der Reaktion interpretieren. Linke darf dem Versuch, die Werktätigen zu spalten, nicht die Tür und Tor öffnen. Ganz im Gegenteil: die Hauptaufgabe der Linke ist den internationalen Charakter der Arbeit zu unterstreichen, für die Einheit der Arbeiter und Werktätigen zu stehen und sie nach diesem Motto zu organisieren.

 

Die Unterstützung und Solidarität mit den ausgebeuteten, unterdrückten, diffamierten, ausgegrenzten, schließlich als Sündenbock zur reaktionären Demagogie benutzten Menschen, unabhängig von ihren Geschlecht, Ethnie, Nationalität und Glauben ist eine besonders wichtige Aufgabe. Diese Aufgabe darf aber ausschließlich und nur auf dem Klassenbasis realisiert werden. Der Kampf für ihre Rechte darf nur durch ihren gemeinsamen Kampf mit den Werktätigen des Landes geführt werden.

 

 

Jegliche Abweichung von dieser Linie führt zur Spaltung und dient schließlich der religiösen, politisch-reaktionären Organisationen.



Gemeinsame Erkärung von KKE und KP (Türkei)

Nein zum imperialistischen Krieg! NATO raus aus Ägäis!

NATO-Einsatz in der Ägäis, Krieg in Syrien: Die imperialistischen Konflikte spitzen sich zu, die Türkei und Griechenland sind auf besondere Weise betroffen. Die kommunistischen Parteien beider Länder – KKE aus Griechenland und KP aus der Türkei – positionierten sich in einer gemeinsamen Erklärung zu den Entwicklungen:

 

„Die imperialistische Intervention der USA, der NATO, der EU, der Türkei, Israels und der Golfmonarchien in Syrien dauert seit fünf Jahren an. Sie hat zu hunderttausenden Toten geführt und dazu, dass weitere Millionen Menschen auf die Flucht getrieben wurden und Not leiden. Nun tritt diese Intervention in eine neue Phase der Verschärfung ein. Das ist die Phase einer noch offeneren Beteiligung der NATO und der Vorbereitung von Bodenoperationen. (weiterlesen)



Erklärung des ZK der KP (Türkei) zum Anschlag in Istanbul

"Den Preis zahlt unser Volk, verantwortlich ist die Regierung!"

Ohne Zweifel wird die Regierung nach diesem Ereignis wieder aufstehen und erklären, dass sie recht gehabt habe. Wir werden das nicht zulassen! Die AKP-Regierung hat Blut an ihren Händen und wird dafür bezahlen!

Noch hat niemand den Bombenanschlag untersucht. In gewisser Weise ist das aber unwichtig. Seit einiger Zeit ist blinde Gewalt zur Hauptwaffe der Politik überall auf der Welt geworden. Immer ist es das Volk, das am Ende leidet, unabhängig davon, wer die Aktionen ausführt. Regierungen lassen sie entweder zu oder planen sie. (weiterlesen)


KP (Türkei) war an LLL Wochenende in Berlin aktiv dabei

An der diesjährigen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 09.Januar 2016 der linken Tageszeitung Junge Welt nahm die KP (Türkei) mit einem visuell und informativ gehaltenen Infotisch teil. In zahlreichen Gesprächen konnte die Haltung und die Politik der KP ausführlich dargelegt werden. Es fanden interessante Gespräche mit Interessierten statt und dabei konnten neue Verbindungen zu politisch nahestehenden Personen und Organisationen hergestellt werden. Während der Konferenz wurde die Broschüre "Wir sind die Kommunistische Partei", die Informationen und Erklärungen der KP (Türkei) in deutscher Sprache enthält, zahlreich verteilt werden. (weiterlesen)


Antwort der Kommunisten: 


Ein Aufruf der Kommunistischen Partei (Türkei) an die Werktätigen aus der Türkei in der Bundesrepublik:

Achtung! Der deutsche Imperialismus zieht offen in den Krieg!

Der Bundestag hat am 4. Dezember 2015 die Beteiligung Deutschlands am schmutzigen Krieg in Syrien beschlossen. Die Bundeswehr werde angeblich das nach dem terroristischen Angriff in Paris rachedurstig gewordene Frankreich unterstützen. So wagt das Parlament, nicht nur das Grundgesetz, sondern auch das internationale Recht zu zertreten.

Die Bundesregierungen haben bisher immer wieder gelogen, um die Auslandseinsätze der Bundeswehr zu rechtfertigen. Sie haben behauptet, dass die Soldaten nicht kämpfen, sondern in diversen sozialen Engagements in den jeweiligen Ländern tätig wären. Auch diesmal murmelte die Verteidigungsministerin, dass Deutschland nur gegen den Terror kämpfen werde, und dies gelte nicht als Krieg, weil kein Staat als Gegner stünde. So versucht sie die Bevölkerung für dumm zu verkaufen, was ihr aber gründlich misslang. Die Einheiten der Bundeswehr gehen nach Syrien, um Krieg zu führen. Die deutschen Tornados bereiten sich vor, unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror Syrien in Schutt und Asche zu legen. (weiterlesen)


Politische Erklärung der Kommunistischen Partei

Wir lehnen diese schmutzige Politik ab!

1. Die Kommunistische Partei bestimmt ihre Politik unter jeglichen Umständen im Hinblick zu den Rechten der Werktätigen, der Armen, derjenigen, die außer ihrer Arbeitskraft keinen Vermögen besitzen. Auch in allen, auch kompliziertesten Fällen schreitet sie voran in Richtung der endgültigen Befreiung der Werktätigen.

2. Die Kommunistische Partei steht immer an der Seite der Werktätigen. Auf keinen Fall agiert sie zusammen mit den Arbeitgebern und Kapitalisten oder ihren Vertretern; sie versucht auch nicht für diesen Zweck günstige Bedingungen herzurichten. (weiterlesen)



Die Antwort der Kommunisten (auf die Provokationen Erdogans und seiner Partei):

Ihr seid die wahre Bedrohung !

Dieses Land wird von einer unberechenbaren, dummen und skrupellosen Bande regiert. Das ist heute nochmals deutlich geworden.

 

Die südlichen Grenzen der Türkei sind löchrig wie Schweizer Käse. Hierdurch schlüpfen die Banden der IS, die brutalen Islamisten und die zur Finanzierung der Erdogan-Familie dienenden Erdöl-Konvois, sowie der in unseren Städten rekrutierten Dschichadisten-Nachschub, die für unsere Städte und Plätze vorgesehenen TNT-Westen und die in unseren Krankenhäusern zu behandelnden Verwundeten der IS-Banden. Und unser Ministerpräsident leiert die gleiche Geschichte von „wer unsere Landesgrenzen und Luftraum verletzt…“ -Tiraden herunter. (weiterlesen)


Es ist unser Versprechen: wir werden die Macht in diesem Land ergreifen!

Die Rede von Özgür Şen (Mitglied des ZK der KP (Türkei)) an der Großveranstaltung anlässlich des 17. Internationalen Treffens der Kommunistischen- und Arbeiterparteien) am 30. Oktober in Istanbul

Liebe Freunde, Liebe Genossen,

Die Kommunistische Partei hat sich unter außergewöhnlichen Umständen für die Wahlen vorbereitet. Wir sind wirklich herausgefordert worden. Es ist im Voraus zu sehen, dass es auch nach den Wahlen für uns nicht einfacher sein wird. Ganz im Gegenteil, es gibt Zeichen, die daraufhin deuten, dass es eine schwerer werdende Atmosphäre auf uns lauert.

Was ist aber in diesem Land schon einfach?

Gibt es für die Menschen, die sich nach dem Guten, nach der Schönen, und dem Richtigen sehnen, irgendetwas Einfaches in der Türkei?

Abgesehen davon, stellt das Einfache meistens nicht eine Falle dar? (weiterlesen)


17. Internationales Treffen Kommunistischer und Arbeiterparteien in Istanbul

Die Erklärung der KP (Türkei) um das Ergebnis des Treffens

Das 17. Internationale Treffen der  Kommunistischen und Arbeiterparteien wurde erfolgreich in Istanbul durchgeführt. Auf der Tagesordnung stand: „Die Aufgaben der Kommunistischen und Arbeiterparteien für die Stärkung des Kampfes der Arbeiterklasse gegen kapitalistische Ausbeutung imperialistische Kriege und Faschismus, für die Emanzipation der Arbeiter und Völker, für Sozialismus“.

An dem Treffen nahmen 104 Delegierte teil, die 58 kommunistische und Arbeiterparteien aus 48 Ländern repräsentierten. Sechs Parteien konnten entgegen ihrem Wunsch nicht teilnehmen, übersandten aber Grußadressen und schriftliche Beiträge. (weiterlesen)


Der Sozialismus ist uns heute nicht entfernter als 1914-1915...

Die Eröffnungsrede von Kemal Okuyan im Namen der ZK der Kommunistischen Partei (Türkei) bei dem 17. Internationalen Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien in Istanbul 

Verehrte Genossen und Genossinnen,

herzlich willkommen zum 17. Internationalen Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien.

Wir schätzen uns als Kommunistische Partei der Türkei glücklich, unsere Genossen aus vielen Ländern in Istanbul zu sehen.

Ihr könnt sicher sein, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben, dass dieses Treffen, das wir unter extrem schwierigen und stetig sich ändernden Bedingungen realisieren, produktiv, sicher und freundschaftlich gestaltet. Nichts desto trotz können wir uns bei Euch für eventuelle Pannen nur noch entschuldigen.

Ich möchte nicht mit einer Floskel, wie „ In dieser für uns sehr schwierigen Phase…“, die wir sehr häufig benutzen, anfangen. (weiterlesen)

 


Von Terrorwahlen zur Wahl des Terrors 2.0

Es gibt ja unter den Linken das geflügelte Wort, wonach die Wahlen längst verboten wären, wenn diese etwas ändern würden. Die Türkei, die in diesem Jahr zum zweiten Mal zu den Urnen gerufen wird, soll über ihre „Zukunft“ entscheiden; so lautet die altbekannte bürgerliche Leier, die auch in Deutschland sehr bekannt ist. Die Wahl im Juni scheint ja nichts „verändert“  zu haben, daher soll das Spiel mit gezinkten Karten nochmal wiederholt werden.  Diese bürgerliche Zukunft, die nichts anderes als ein qualvolles, unendliches Dahinsiechen ist, bietet den Bürgern in der Türkei im Moment eine Art „Balkanisierung-Irakisierung“ mit dazu gehörigen Bombenopfern. (weiterlesen)


 Am Horizont vom Blutmeer / Di ízana behra xwíné de

Wo Imperialismus herrscht kann es keinen Frieden geben

Der Krieg und auch der “Frieden“ im Nahen Osten sind die wichtigsten Instrumente der imperialistischen Politik.

Bewaffnete Banden, die wie ein verlängerter Arm des Imperialismus funktionieren, werden zur Sicherung der imperialistischen Macht und zur Vertrauensbildung zu den herrschenden Klassen im Nahen Osten instrumentalisiert. Sie agieren wie eine Art Söldnertum, die sowohl von staatlichen als auch nicht stattlichen Strukturen eingesetzt werden. Niederträchtige Kriegsverhandlungen haben im Nahen Osten nie gefehlt. (weiterlesen)


Wahlkommentar der Kommunistischen Partei (Türkei)

Wahlkommentar der Kommunistischen Partei (Türkei) zu denParlamentswahlen in der Türkei vom 07.06.2015

Durch die Wahlen am 7. Juni hat die Regierungspartei AKP, die seit 13 Jahren wie dunkle Wolken über dem Land liegen, die absolute Mehrheit verloren. Dieses Wahlergebnis sollte aber nicht als ein Sieg des Volkes verstanden werden, da es kein Versprechen für Normalisierung sein kann.

Gewisse Fakten können durch Wahlen nicht geändert werden. Dass die nahe Zukunft eine Reihe Ungewissheiten herbeiführen wird, die den Einfluss internationaler und regionaler Größen mittragen werden, ist trotz Wahlergebnis Fakt.

Erdoğan, der durch die Volksbewegung im Juni vor zwei Jahren ins schwanken geriet, nahm an, die 10%-Hürde und ein kaputtes Wahlsystem könne ihn und seine Mehrheit im Parlament immer und ewig schützen. Doch dass das Gegenteil geschah, ist einerseits die kühle Ironie der Geschichte und andererseits klares Zeichen der bereits erwähnten Ungewissheit die auf die Türkei zukommt. (weiterlesen)


Die Neudefinition des Kapitalismus und der liberale Angriff auf die Linke

Ein Kommentar von Tevfik Tas

Als vor Jahren die AKP die Bühne des politischen Islam noch gar nicht betreten hatte und deren Vorgänger-Partei (Refah - Wohlstandspartei) als Koalitionspartner der konservativen DYP (Partei des Rechten Weges) ihre bis dahin unerhörte islamistische Haltung zur Politik machte, sagte der berühmte Wortführer des türkischen Kapitals, Rahmi Koc, in einem Zeitungsinterview: “Die Türkei wird nicht ”Refah”isiert, aber Refah wird “Türkei”isiert werden.” 


Diese Voraussage des Ober-Bosses beruhte auf zwei Grundannahmen. Erstens auf der Fähigkeit des bürgerlichen Staates, die Peripherie regulieren zu können und zweitens auf der Nachhaltigkeit der regionalen Mechanismen der internationalen Machtzentren. (weiterlesen)


Rede von Hande Gündogdu am 27.Mai 2015

ZK Mitglied H.Gündogdu sprach auf einer gemeinsamen Wahlveranstaltung von KP (der Türkei) und KKE. Unten findet Ihr ihre Rede mit deutschem Untertitel


Wahlkampfsong der KP (der Türkei)

mit deutschem Untertitel


„Der Kampf geht weiter“ 

Redebeitrag von Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes für die Veranstaltung der Kommunistischen Partei (Türkei) zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus: 

Liebe Genossinnen und Genossen,

vor 70 Jahren endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht der blutigste und schrecklichste Krieg in der Geschichte der Menschheit. Zugleich endete die Zeit eines bisher beispiellosen Unterdrückungs- und Mordregimes in Deutschland und den überfallenen und besetzten Ländern.

Bis zum Anschluss der DDR an die BRD galt, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf. Das vereinte Deutschland begab sich wieder auf die alten Pfade deutscher Expansion Richtung Osteuropa. (weiterlesen)


Der Kampf geht weiter!

Wir feiern den 70. Siegestag der Völker gegen den Faschismus vom 8. auf den 9. Mai 1945

 

Um diese welthistorisches Ereignis zu gedenken, veranstaltet Nazim Hikmet Kulturzentrum (Berlin) in Kooperation mit dem Deutschland-Organisation der Kommunistischen Partei (der Türkei),  KKE und DKP Berlin einen Abend mit Podiumsdiskussion, Diavortrag und einem Konzert. Es werden für die DKP Berlin Daniel Bratanovic, für die KKE Petros Mantis, für die KP (der Türkei) Kemal Okuyan und für den Deutschen Freidenkerverband Klaus Hartmann sprechen. 

 

Vor genau 70 Jahren, vom 8. auf den 9. Mai 1945, wurde der Faschismus endgültig besiegt. Das Hitler-Deutschland, besaß damals die modernsten Waffen und galt als unbesiegbar. Diese mörderische Diktatur wurde im Müll der Geschichte vergraben, doch der Krieg kostete 55 Millionen Menschenleben, tausende Städte wurden in Schutt und Asche gelegt. (weiterlesen)o 


Solidaritätserklärung mit der Kommunistischen Partei

Erklärung der INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien Europas vom15. Mai 2015

Die INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien Europas erklärt ihre Solidarität und Unterstützung gegenüber der Kommunistischen Partei (Türkei) angesichts der Parlamentswahlen, die am 7. Juni 2015 in der Türkei abgehalten werden. Das Sekretariat der INITIATIVE respektiert, dass die Kommunistische Partei unter schwierigen Umständen eine Wahlkampagne führt und die Fahne des Sozialismus hochhält.

In der Türkei wird unter unfairen Bedingungen gewählt, da die Aktivitäten der Kommunistischen Partei gegen die AKP-Regierung regelmäßig mit Verboten und Polizeibrutalität konfrontiert sind. (weiterlesen)


Unsere Genossen sind nicht allein!

Am 1. Mai versuchte die AKP-Regierung, hunderttausende  Menschen mit aller Gewalt daran zu hindern, den Tag der Einheit und des Kampfes der Arbeiterklasse auf dem 1.-Mai-Platz zu feiern. Doch die Kommunistische Partei war trotz aller Hindernisse auf dem Taksim-Platz und hat damit ein Zeichen dafür gesetzt, dass ein Regime den Willen des Volkes nicht brechen kann. Laut Verfassung der Republik Türkei hat jeder Mensch das Recht, ohne Genehmigung friedlich zu demonstrieren. Trotzdem verhaftete die Polizei die drei Mitglieder der KP Ali Adıgüzel, Bahtiyar Şahin und Deniz Sinan Tunaboylu wegen der Demonstration auf dem Taksim Platz am 1. Mai. (weiterlesen)


Herrscherjustiz ist am Ende!

 

Die Mitglieder der Kommunistischen Partei (der Türkei) haben am 1. Mai 2015 auf dem Taksim-Platz, dessen Betreten dem Volke verboten wurde, gefeiert.

 

Die Kommunisten dieses Landes haben sich noch nie der Diktate des Diktators gebeugt, dies haben sie am 1. Mai wieder bewiesen und werden dies in Zukunft immer wieder zeigen. Kommunistische Partei wird zusammen mit ihren Mitgliedern und Freunden jeden Tag erneut bewiesen, dass dem Diktator nicht nachgegeben wird. (weiterlesen)


Wir lehnen die Verhaftungen vom 1. Mai ab!

Die Kommunistische Partei wird ihre Mitglieder

nicht der Indulgenz des Diktators überlassen

 

WIR LEHNEN DIE VERHAFTUNGEN VOM 1.MAI AUF DEM TAKSIMPLATZ AB

Die Kommunistische Partei lässt sich bei ihren Aktionen durch ein verbrecherisches Regime

keine grenzen setzen.

Einige unserer Mitglieder wurden durch die Partei dazu angehalten am 01.Mai 2015 auf dem

Taksim Platz Präsenz zu zeigen. Diese Aufgabe wurde mit nötiger Entschlossenheit und

Disziplin erfüllt. Wichtig ist, zu wissen, dass weder die entlassenen Genossen noch die festgenommenen drei

Mitglieder der Komunistischen Partei Rechtswiedrigkeit begonnen haben. Vielmehr war es

die Regierung, die versuchte hunderttausende Menschen mit aller Gewalt daran zu hindern,

den 1.Mai Feiertag, den Tag der Einheit und des Kampf der Arbeiterklasse, auf dem 1.-Mai-

Platz zu feiern. Die Kommunistische Partei hat ein Zeichen dafür gesetzt, dass ein Regime

den Willen des Volkes nicht brechen kann. Dies ist eine politische Haltung und das kann auf

keine Weise juristisch belangt werden. ( weiterlesen )


Impressionen vom 1. Mai 2015 in der Türkei

Video

Komünist Parti 1 Mayıs'taPosted by Komünist Parti - KP on 5 Mayıs 2015 Salı

Bilder


1.Mai 2015 Istanbul KP durchbricht die Barrierren der Polizei


1.Mai 2015! Auf zu einem neuen Jahr des Kampfes!

 

An diesem Tag der internationalen Solidarität und des Kampfes der Arbeiter und Werktätigen rufen wir Euch  zu einem neuen Jahr des Kampfes auf! Lasst uns unseren Kampf  bis zum nächsten 1. Mai verstärkt ausweiten!

 

Wenn

das Kapital die Lasten seiner Krisen auf unseren Schultern ablädt;

          unsere Arbeitsbedingungen deshalb Tag für Tag schlechter werden;

          unsere Reallöhne sinken und wir immer mehr von Armut bedroht sind;

          die Arbeitsplätze wegrationalisiert werden und Arbeitslosigkeit steigt;

          unter dem Deckmantel von “Reformen” unsere erkämpften Rechte beschnitten werden,

 

dann haben wir keine andere Wahl als uns zu organisieren und unseren Kampf gegen die Macht des Kapitals aufzunehmen! (weiterlesen)

 

 

1 Mayıs 2015! Yeni bir mücadele yılına

 

1Mayıs İşçi ve Emekçilerin Uluslararası Mücadele ve Dayanışma Günü‘nde sizleri yeni bir mücadele yılına çağırıyoruz. Bu bir takvim yılı değil, gelecek 1 Mayıs’a dek, her gün  giderek yükselen bir mücadele  yılı olmalıdır. 

         Eğer sermaye aşamadığı krizin yükünü her gün artan oranda omuzlarımıza yüklüyorsa;

         böylece her geçen gün çalışma koşullarımız biraz daha ağırlaştırılıyorsa;

         reel ücretlerimizi biraz daha düşürüyor, bizi adım adım fakirleşmeye doğru sürüklüyorsa;

         her geçen gün yeni baştan işyerlerimizi ortadan kaldırıyor, işsizliği artık aşılamaz boyutlara getiriyorsa;

         politikacılarına uygulattığı her „reform“ la birlikte haklarımızı biraz daha kısıtlıyorsa…

 

Sermayenin iktidarına karşı, hep birlikte ve örgütlü mücadeleyi yükseltmekten başka çözüm yolumuz yok!

(okumaya devam edin )



Restauration: Ein sehr schwieriger Begriff?

Obwohl das Land unregierbar geworden ist, versuchte die AKP unbeirrt, es in einer Form zu pressen.

Sie versuchten es etwa zwei Jahre lang und die Form ist nun zersprungen.  Also musste der Prozess grundlegend überarbeitet werden. Das wird Restauration genannt.

 

Ich werde mich nun wiederholen; dass das Land unregierbar geworden ist, war auch ein Ergebnis unseres, Volkes Beteiligung. Siehe: Juni Widerstand ...

Was bedeutet also, es "auf radikale Weise" zu überprüfen?

Radikal aber innerhalb des Systems… Systemkonform als Voraussetzung für Radikalität  ... ...

Wir sollten nicht sagen, dass „ systemkonform nicht radikal sein kann “. Aus einer solchen verkürzten Ansatz kann keine revolutionäre  sondern gegenüber Politik eine passive Haltung entstehen. Was die Kommunisten von den anderen Linken unterscheidet  ist, wenn es keine revolutionäre Situation existiert, nicht die Vernachlässigung der Entwicklungen in der Politik. Kommunisten intervenieren in solche „alltägliche“ Entwicklungen mit einer revolutionären Perspektive. Andere Linke aber wird ein Teil der Entwicklung, lässt sich vom Strom treiben. (weiterlesen )


KP nimmt mit 550 Kandidatinnen am Parlamentswahlen teil

ZK Mitglied der KP (der Türkei) Hande Gündogdu  sprach gestern Abend (16. April) in einer Sendung der CNN Türk über die Politik und Perspektiven der Partei zu den Entwicklungen in der Türkei und zu Parlamentswahlen  im Juni.


Kommunistische Partei nimmt an den Wahlen im Juni mit 550 KandidatInnen

Die Kommunistische Partei (der Türkei) wird an dem Parlamentswahlen im Juni mit einer nur aus Frauen bestehenden Kandidatenliste teilnehmen. Ausführliche Informationen und Positionen der Partei zu den politischen Entwicklungen werden wir in Kürze an dieser Stelle veröffentlichen. Das Motto der Partei zu diesen Wahlen lautet :" Annulliere dieses System!".Es wurde in Anspielung zu dem öffentlich gewordenen Telefonaten von Erdogan mit seinem Sohn gewählt, in dem dieser  seinem etwas beschränkten Junior einredet, die zusammengerauften Millionen aus den Häusern zu schaffen.     

Komünist Parti seçimlere niye giriyor? Seçimlerde ne yapmak istiyor?Halka çağrısı nedir?Partinin seçimlere katılma kararını açıkladığı ilk basın duyurusundan...

Posted by Komünist Parti - KP on 7 Nisan 2015 Salı

Nein zu NATO und ihrer Sicherheitskonferenz!

Auch dieses Jahr, nun zum 51. Mal,  wird die Münchener Sicherheitskonferenz ein Platform für die Kriegs- und Ausbeutungsstrategien der imperialistischen Staaten liefern. Durch diese Konferenz werden die Kriegstreibereien der NATO mediengerecht präsentiert.


Nun werden diese Auszeichnungen nicht mehr verliehen, aber das Ziel der Politik ist dasselbe. Setzt sich sogar brutaler fort. Ein anderes Ziel der diesjährigen Konferenz ist die Ausarbeitung der besten Konsensweges um die Interessen der imperialistischen Staaten in diesem Wettbewerb auszubalancieren.


NATO und Frieden widersprechen sich! (weiterlesen)


Lasst uns den Kriegsstifter beim Namen Nennen

Der erste NATO-Generalsekretär General Lord Hastings Isway drückte die Hauptaufgabe dieser Organisation als er in sein Amt in 1952 eintritt, mit einem einfachen Satz aus: „Russen werden draußen gehalten, die Amerikaner drin; und die deutschen unten...“'

Mit „Russen“ meinte er den Kommunismus.

Mit „Amerikaner“ meinte er den Sturmbock des kapitalistischen, imperialistischen Blocks.

Und die Deutschen waren „das unanständige Kind“ dieses Blocks.

Hauptaufgabe von NATO ist gegen Kommunismus Kriege zu führen, um dieses Ausbeutungssystem mit Gewalt in der Macht zu erhalten. Manche Partner mussten aber „unten“ gehalten werden. Wegen der von den Kommunisten geführten Anti-Kriegsbewegung konnten die Deutschen erst nach einer 6 jährigen Verspätung in die Bündnis genommen werden. (weiterlesen)


 Mültecilerden, göçmenlerden elinizi çekin! 

MÜLTECİLERDEN, GÖÇMENLERDEN ELİNİZİ ÇEKİN!  ''İSLAMOFOBİYE HAYIR!''

 

11 Aralık gecesi Bavyera'nın Vorra kasabasındaki mülteci yurdu Alman faşistleri tarafından kundaklandı. Şans eseri can kaybı olmadı. Bu ilk miydi? Elbette değil! Federal Kriminal Dairesi'nin verdiği bilgiye göre bu yılın dokuz ayı içinde 86  ''sağ radikal'' saldırı gerçekleştirildi. İstatistiklere geçirilmeyen saldırıların,  sabotaj ve hakaretlerin ise bini bir para....


MİLİTARİZM  MÜLTECİ DÜŞMANLIĞINI ŞART KOŞAR

HOGESA (Holigan Selefilere Karşı) adı altında  örgütlenen sözde taraftar grupları ile yine benzer bir post altına gizlenmiş PEGİDA (Akşam Ülkesinin İslamlaşmasına Karşı Yurtsever Avrupalılar) adındaki  faşist kent grupları, Müslüman aidiyetinden gelenleri toptan cihadcı ve terörist göstermeye çalışıyorlar. ( okumaya devam edin )


Großveranstaltung der KP zum Jahrestag der Oktoberrevolution  war ein voller Erfolg !